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Tag 1
Kasane, Camping
Reisebeginn ist um 13.30 Uhr in Kasane im Nordosten von Botswana. Ihr Safari-Guide gibt Ihnen eine ausführliche Einweisung für die folgenden 2 Wochen. Transfers von den nahe gelegenen Flughäfen Victoria Falls (Simbabwe) oder Livingstone (Sambia) können organisiert werden.
Tag 2 und 3
Nxai Pan National Park, Camping
Das Abenteuer geht weiter. Wieder geht es früh los in Richtung Nxai Pan Nationalpark (ca. 500 km), wo sich Herden von Springböcken und Zebras beobachten lassen.
Nxai Pans
Baobabs im Salz-Labyrinth Auf halber Strecke zwischen der Maun und Francistown gelegen, zählt der Nxai-Pans-Nationalpark (2.578 qkm) zu den eher unbekannteren Zielen in Botswana. Dabei besitzt das System von Salzpfannen, das sich nördlich dem ausgetrockneten Makgadikgadi-Pfannensystems anschließt, mit den Baines Baobabs eine weltbekannte Sensation. Die Gruppe über tausend Jahre alter, über 20 Meter hoher Affenbrotbäume wurde erstmals vom englischen Künstler John Thomas Baines 1862 gemalt, dem seither zahllose, weitere Künstler folgten. Der bekannteste unter ihnen ist Prince Charles, der hier schon mehrmals weilte und die einzigartige Stimmung dieses Ortes zu verschiedensten Jahreszeiten festhielt.
Während der Okavango-Migration sind auch die Nxai Pans Durchzugsgebiet zahlloser Wanderpopulationen.
Nachmittags steht eine Pirschfahrt auf dem Programm. Rustikales Camp; d.h. wir bauen unser eigenes Toiletten- und Duschzelt auf. (F, M, A)
Fahrzeit: Kasane – Nxai: 500km, 6h
Tag 4
Maun, Camping
Vom Nxai Pan Nationalpark aus geht es weiter nach Maun, der Safari-Hauptstadt Botswanas (ca 180 km). Übernachtung in einem Camp außerhalb Mauns. (F, M, A)
Fahrzeit: Nxai – Maun: 180km, 3-4h
Tag 5, 6
Okavango Delta, Camping
Nach dem Frühstück geht es von Maun in nordwestlicher Richtung ins westliche Okavango Delta, einem unberührten Paradies. Nachdem die Ausrüstung auf Motorboote verladen ist, dringen wir in die Tiefen des Deltas vor. Dort steigen wir vom Motorboot auf traditionelle Mokoros (Einbäume) um und genießen die ruhige Fahrt zu einer Insel, wo wir die nächsten beiden Nächte in der Wildnis verbringen werden. Wildbeobachtung zu Fuß und im Mokoro. Aktivitäten im Okavango Delta.
Das Okavango-Delta ist mit einer Fläche, die größer als Schleswig-Holstein oder Belgien ist, das größte Binnendelta der Welt. Der aus dem Hochland Angolas zufließende Okavango trifft in Botswana auf die Sandsavanne der Kalahari und bildet eine einzigartige Verbindung: Wüste und Delta.
Im Bereich des Okavango-Deltas bildet die östliche Okavango-Penhandle ein aus fünf Hauptarmen bestehendes Geflecht an Flussläufen, Wasseradern, Seen, Inseln und Waldflächen, das zu Recht den Titel »größtes Naturparadies der Welt« trägt. Das Tor zum Okavango-Delta ist die Stadt Maun.
Traditionell bewegt man sich stakend im Mokoro, dem hölzernen Einbaum, durch diese urwüchsige Sumpflandschaft, die heute ganzjährig zu besuchen ist. Im Interesse des Baumbestandes werden mehr und mehr Aluminium-Mokoros genutzt, die ebenfalls höchste Sicherheit auch bei unerwarteten Begegnungen mit Krokodilen und den ungekrönten Herrschern der Sümpfe, den Hippos bieten.
Zu den spektakulärsten Okavango-Erlebnissen gehört auch ein Flug über das Delta. Zahlreiche »Buschflieger« bieten ihre Dienste in und ab Maun an. Riesige Elefanten- und Büffelherden ziehen unter ihnen durch das Deltas, ein unvergessliches Erlebnis. Aber auch Zebras, Springböcke, Seeadler und Klaffschnabelstörche sind zu entdecken. Seit kurzer Zeit sind sogar die Nashörner wieder heimisch. Wir campen am Rand des Deltas, nachts lauschen wir den Geräuschen der Hippos, Frösche und Vögel. (F, M, A)
Fahrzeit: Maun – Okavango Delta: 320km, 4h
Tag 7
Maun, Camping
Inspiriert von den Schönheiten des einzigartigen Okavango Deltas, geht es zurück zur Mokoro-Station und von dort aus per Motorboot in die Guma Lagune. Nach dem Verladen des Gepäcks beginnt die 4 – 5 stündige Fahrt zurück nach Maun. Optional gibt es die Möglichkeit eines „Scenic Flights“ über das Okavango Delta (ca. Euro 100 pro Person, Änderungen vorbehalten). In Maun angekommen bleibt genug Zeit zum Einkaufen. Die Nacht verbringen wir in einem Camp mit sanitären Anlagen. (F, M, A)
Fahrzeit: Maun – Okavango Delta: 320km, 4h
Tage 8, 9, 10
Moremi Game Reserve, Camping
Der eigentliche Großwild-Teil unserer Safari beginnt mit der Einfahrt ins Moremi Wildreservat, einem der schönsten Schutzgebiete Afrikas.
Das Moremi Game Reserve bildet das Herz des Okavango-Deltas: Lodges, Safaris, Bush walks und Einbaum-Fahrten locken inmitten der Wildnis.
Ein Drittel der Fläche des Okavango-Deltas ist zum Naturschutzgebiet erklärt. Als ältestes aller Naturreservate Botswanas bildet das Moremi Game Reserve das Herz dieser unberührten Naturlandschaft.
Auf Mokoro-Touren, individuellen Bush Walks und natürlich klassischen Geländewagen-Safaris können die einzigartigen Naturreichtümer des Deltas entdeckt werden. Nirgends sonst ist die Wilddichte höher, nirgends sonst kann man so viele verschiedene Großtierarten in kürzester Zeit beobachten. Dass dieses Paradies ökologisch geschützt wird, steht außer Frage. Besucher werden angehalten, sich durch Um- und Vorsicht den einmaligen Verhältnissen vor Ort anzupassen und so diese Arche Noah der afrikanischen Flora und Fauna auch für spätere Generationen zu bewahren.
Die kommenden drei Tage sind ausgefüllt von Morgen- und Nachmittag-Pirschfahrten.
Normalerweise campen wir in zwei Campsites, um die unterschiedlichen Landschaften des Parks kennen zu lernen. Gecampt wird auf einem exklusiven Campingplatz. (F, M, A)
Fahrzeit: Maun – Moremi Game Reserve: 150km, 6h
Tage 11, 12, 13
Chobe National Park, Camping
Weiter geht es nach Nordosten in Richtung Chobe-Nationalpark (höchste Elefantendichte der Welt mit mehr als 45.000 Elefanten).
Chobe Nationalpark
Der Chobe Nature Park im äußersten Nordosten Botswanas bietet konkurrenzlos einmalige Tierbeobachtungen. Anderthalbmal so groß wie Korsika, ist der Chobe River und der Nationalpark im äußersten Nordosten Botswanas vielleicht das Eldorado schlechthin für Elefanten. Mehr als 45.000 Dickhäuter von noch dazu stattlicher Größe leben hier, die größte zusammenhängende Population dieser Art weltweit. Aber auch Büffel, Hippos und Antilopen finden hier ihre Refugien. Mit mehr als 440 Vogelarten ist Chobe zudem ein Mekka für Vogelbeobachter.
Die außerordentlich gute touristische Infrastruktur — großzügige Lodges in und um Kasane, ebenso phantastisch ausgestattete kleine Bush Camps im gesamten Chobe Game Reserve — locken ebenso in dieses Vierländereck von Zimbabwe-Zambia-Namibia-Botswana wie die nur 70 km entfernten Victoria-Fälle, die man von Kasane aus heute sogar per Mountain oder Cross Country Bike ansteuern kann. Das Chobe Game Reserve ist durch ein ganzjährig befahrbares Pistennetz verbunden.
Auf dem Weg dorthin durchqueren wir die Trockengebiete von Savuti. Die erste Nacht verbringen wir im Savuti-Sumpfgebiet (ist im Jahr 1984 ausgetrocknet), die zweite Nacht in der Nähe des Chobe Ufers. Rustikales Camp.
(F, M, A)
Fahrzeit: Tag 11: Moremi – Savuti: 120km, 5-6h
Fahrzeit: Tag 12: Savuti - Chobe Fluss: 170km, 5h
Tag 14
Zambezi Waterfront, Übernachtung in Chalets
Mit der Fähre überqueren wir den Sambesi und fahren nach Livingstone auf der sambischen Seite der Victoria-Fälle. Die letzte Nacht verbringen wir in einer komfortablen Lodge. Neben einem Besuch der Wasserfälle (Kosten USD 20), können weitere Aktivitäten (fakultativ)unternommen werden. (F, M)
Fahrzeit: Chobe – Livingstone: 100km, 2-3h
Tag 15
Victoria Fälle
Frühstück, danach Abreise oder Verlängerung.
Heute heißt es Abschiednehmen von Afrika. Transfer zum Flughafen Vic Falls oder Livingstone, von wo aus Ihre Heimreise nach Deutschland beginnt. Während des Fluges haben Sie Gelegenheit, sich an die Worte Sir David Livingstones zu erinnern: „Wer einmal von den Wassern Afrikas trank, kehrt hie rher zurück!“... (F)
F = Frühstück
M = Mittagessen
A = Abendessen
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